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Verpflichtung für Sportboote zum Führen eines Schiffstagebuch / Seetagebuch (Logbuch)
Ein einwandfrei geführtes Logbuch ist ein Dokument .
Was im Logbuch steht, das gilt erst einmal – auch vor einem Gericht, solange nicht das Gegenteil bewiesen werden kann. Das kann nach einem Seeunfall als Beweisführung sehr wichtig sein.

Der Skipper unterliegt z.B. einer Einweisungspflicht.
Er muss also alle Personen an Bord auf die Gefahren und ihre Aufgaben hinweisen. Steht im Logbuch, dass er die Einweisung vor Fahrtantritt durchgeführt hat, so ist auch davon auszugehen.

Entsprechendes gilt für das Mannschaftstraining:
wie zum Beispiel das Verhalten bei Mann über Bord, Feuer an Bord, Wassereinbruch usw. Ordnet der Skipper an, dass Rettungswesten angelegt werden, so sollte dies auch in das Logbuch eingetragen werden.

Mit einem Logbuch kann sich der Skipper absichern.

Aber nach einem Unfall kann das Logbuch den Skipper auch belasten.
Das berücksichtigen viele Wassersportler nicht, die vor allem zur Erinnerung an den schönen Törn Logbuch führen.


Informationen des BMVI : Information anzeigen »

Informationen aus ELWIS : Information anzeigen »


Mindestanforderungen an das Logbuch
Inhalte die in das Logbuch eingetragen müssen:

- Sicherheitsmängel (Defekte und Schäden der Sicherheitsausrüstung)
- Besondere Vorkommnisse
- Begründung im Falle von unterlassener Hilfeleistung
- Begründung im Falle von Unfallflucht nach einer Kollision (“verletzte Wartepflicht”)




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